Macht Lippenpflege wirklich süchtig?

Macht Lippenpflege wirklich süchtig?

Wenn es etwas gibt, das ich wirklich immer in meiner Tasche habe, dann ist das Lippenpflege. Um ehrlich zu sein: ich habe in so gut wie jeder Handtasche einen Lippenbalsam. Und im Auto auch. Und in der Jackentasche. Man kann ja nie wissen. Habe ich mal keinen Labello griffbereit, so für zwischendurch, werde ich hektisch. Trockene, rissige Lippen sind mein Albtraum. Aber heißt das jetzt, dass ich süchtig bin nach Lippenpflege?

Sensible Lippen

Unsere Lippen sind echte Sensibelchen. Sie sind viel dünner beschaffen als unsere Gesichtshaut und reagieren daher schnell empfindlich auf bestimmte Lebensmittel – scharf, salzig, sauer -, auf besonders heiße oder kalte Temperaturen und auf UV-Strahlen. Da unsere Lippen keine Talgdrüsen besitzen und sie ihre Feuchtigkeit eigentlich ausschließlich von unserem Speichel bekommen, wenn wir uns mit der Zunge über die Lippen fahren, sind sie praktisch fettfrei. Gerade in der kalten Jahreszeit geben trockene Heizungsluft, Kälte und Vitamin D Mangel unseren Lippen den Rest. Kein Wunder also, dass man im Winter schnell spröde Lippen bekommt.

Pflege für schöne Lippen

Trockene, rissige Lippen sind unangenehm und sehen schnell ungepflegt aus. Ein bisschen Pflege für schöne Lippen, die das Austrocknen und Rissigwerden verhindert, ist also nicht verkehrt und da hilft mein Lieblings-Beautytool ganz hervorragend: mein Lippenpflegestift. Für welchen Hersteller Ihr Euch dabei entscheidet, ist ganz egal. Wichtig ist nur, dass der Pflegestift Fett und Öle enthält, die die sensiblen Lippen pflegen, schützen und notfalls reparieren und den Feuchtigkeitshaushalt der Lippenhaut in Balance hält. Pathenol zum Beispiel wirkt entzündungshemmend, Vitamin E wirkt antioxidativ, regeneriert und bindet Feuchtigkeit, Sheabutter und Jojobaöl pflegen.

Lippenpflege: Sucht oder Gewohnheit?

Stimmt es denn nun, dass Lippenpflege süchtig macht? Eine ernsthafte Abhängigkeit entsteht natürlich nicht. Das Gefühl, immer wieder den Labello benutzen zu wollen (oder zu müssen) liegt einzig und allein am Gewöhnungseffekt. Ich liebe dieses weiche, feucht-fettige Gefühl auf meinen Lippen – und den seidigen Glanz, den mein Pflegebalsam hinterlässt. Vielleicht auch ein Grund, warum ich aktuell lieber Labello als Lippenstift trage. Abgesehen davon: mit weichen Lippen küsst’s sich’s schöner 🙂 Also, alles halb so wild.

Alles Liebe,
Eure Annika

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